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Das Philharmonische Tagebuch

Do., 08. November 2018

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

3. Kammermusikkonzert in der Wiener Staatsoper 2018/19

Das Kammermusikkonzert Nr. 3 im Zyklus der Wiener Philharmoniker im Gustav Mahler-Saal der Staatsoper fand am 27. Oktober 2018 statt und war diesmal Mitgliedern der Violoncello-Gruppe gewidmet. Sebastian Bru, Bernhard Hedenborg, Robert Nagy und Edison Pashko bildeten das Kern-Team des „Philharmonischen Celloquartetts“, dem sich Raphael Flieder „als Gast“ dazugesellte. Mit zehn Werken, die natürlich zum Teil aus Arrangements bestehen, spannnte man einen weiten kompositorischen Bogen. Treffend bemerkt das Programmblatt, dass die Originalliteratur für diese Besetzung zwar beschränkt wäre, sie aber durch die Anregung von emsig tätigen Cello-Ensembles ständig erweitert werde.

Johann Sebastian Bach stand am Beginn der Matinee, mit zwei Adaptionen: „Jesu bleibet meine Freude“, einem Choral aus der Kantate BWV 147, sowie der Chaconne aus der Partita für Violine solo d-Moll BWV 1004, im Arrangement von Wolfgang Birtel bzw. László Varga. es folgte von Julius Klengel (vormals erster Solocellist des Gewandhausorchesters Leipzig) ein Thema mit Variationen op. 28; darauf von Antonín Dvořák die „Waldesruhe“ op. 64 Nr. 5 im Arrangement für fünf Violoncelli von Lothar Niefind und Günter Ribke. Vor der Pause erklang noch das im letzten Kammermusikkonzert ebenfalls gespielte „Intermezzo sinfonico“ aus der Oper „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni in der Adaption von Rudolf Wimmer; damit ergab sich ein reizvoller Klangvergleich dieses Stückes zwischen Horn- und Cellointerpretation.

Im zweiten Teil der Matinee erklang von Felix Mendelssohn-Bartholdy das Notturno aus der Musik zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ op. 61 im Arrangement von Rudolf Wimmer. Sodann vom genannten Arrangeur selbst eine Komposition „Sonatine für vier Violoncelli“ aus 2018. Von Franz Lachner folgte eine „Elegie in fis-Moll“ op 160 für fünf Celli. Scott Joplin mit seiner Komposition „Der Entertainer“ im cellistischen Gewand von Werner Thomas-Mifune war ein nächster Programmpunkt. Die letzten beiden Stücke waren (in unbekannter Adaption) von Claude Debussy der Cake Walk „Le petit Negre“ (im Original für Klavier) sowie von Antonio Carlos Jobim (dem „Erfinder“ des Bossa Nova) die Piéce „Orfeu Negro“. – Die Zugabe von Engelbert Humperdinck – der „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ war von Rudolf Wimmer für das Ensemble arrangiert.

 

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