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Das Philharmonische Tagebuch

Do., 01. Februar 2018

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

Ball der Wiener Philharmoniker 2018

Am 18. Jänner 2018 luden die Wiener Philharmoniker zum 77. Mal zu ihrem Ball, der wie gewohnt in den Räumlichkeiten des Musikvereinsgebäudes stattfand und mit seiner Dekoration den Goldenen Saal wie auch die weiteren Säle des Gebäudes zur Tanz- und Vergnügungslokalität umfunktionierte. Prof. Mag. Paul Halwax, unser Orechestermitglied war wie auch in den letzten drei Jahren der „Ballchef“ und damit die Drehscheibe für die Dispositionen rund um die Vorbereitungen zum Festgeschehen. Gleich geblieben ist auch das „Kleeblatt“ des Ballkomitees, das aus Rotraut Konrad, Madeleine Rohla-Strauss, Rudolf Hundstorfer und Dominique Meyer bestand, die sich in gewohnter Manier in der Balleinladung ohne jeden titelhaften Schnörkel präsentierten. Für die Bedeutung und auch Beliebtheit des gesellschaftlichen Ereignisses sprach schon, dass gleich zu anfangs des öffentlichen Kartenverkaufs bereits am zweiten Tag das „Ausverkauft“-Schild das Kartenbüro zierte.

Traditionell begann die feierliche Eröffnung um 22:00 Uhr mit dem Einzug der Ehrengäste, musikalisch unterstützt von einem Blechblasensemble des Orchesters, das von unserem Orchestermitglied Anton Mittermayr dirigiert wurde; es erklang wie immer die „Ausseer Fanfare“ von Gottfried von Freiberg, unserem Hornisten und ehemaligen Orchestervorstand nach 1945, und in der Folge die „Wiener-Philharmoniker-Fanfare“ unseres Ehrenmitgliedes Richard Strauss. Die darauf folgenden Musikstücke wurde von den Wiener Philharmonikern selbst gespielt und von Plácido Domingo dirigiert; sein erstes Auftreten auf dem Philharmonikerball hatte bereits 1984 stattgefunden. Gegeben wurden von Franz Léhar die Walzerfolge „Ballsirenen“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ und von Leonard Bernstein (der heuer seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte) der „Waltz“ aus dem Divertimento für Orchester. Im weiteren Ablauf wurde von dem Jungdamen- und Jungherrenkomitee zu den Klängen des Walzers „Weana Madln“ von Carl Michael Ziehrer und dem Marsch „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel die Tanzeröffnung vorgenommen, deren Einstudierung und Leitung in der bewährten Hand von Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer lag, dem Leiter der Tanzschule Willy Elmayer-Vestenbrugg. Das Große Ballorchester wurde dabei von Prof. Helmut Steubl geleitet, das im Verlauf des Abends mit der Tom Henkes Dance Band alternierend aufspielte. Die große Zahl von den weiteren musikalischen Aktivitäten konnte man (wie es schon in den vergangenen Jahren üblich war) einem Faltblatt entnehmen, das man den Ballgästen zum Eintritt dargeboten hatte. Der Brahmssaal wurde ebenso wie in den letzten Jahren zum Tanzgeschehen herangezogen, indem das Ensemble „Divertimento Viennese“ von der oberen Galerie Musik der 1920er und 1930er Jahre unter der Leitung vom Vinzenz Praxmarer zum Besten gab. Das wiederum in der edel-ausufernden Atelier-Dekoration des Wiener Makartstils erscheinende Ambiente des Gläsernen Saales war die Bühne für weitere musikalische Genüsse, moderiert von Barbara Rett und Andreas Láng, und im Halbstundentakt traten quer durch die Nacht elf verschiedene Formationen zum Vergnügen und Ohrenschmaus der Zuhörerschaft in Erscheinung.

Der Metallene Saal war wie auch durch die letzten Jahre in in der festen Hand unseres Primgeigers Kirill Kobantschenko, der zusammen mit Florian Eggner heuer zum 15. Mal seine DJ-Qualiäten unter Beweis stellte. Die Musikeinspielungen liefen unter dem Titel „Plattform K + K Vienna“ und und wurden so zum Zentrum dezibelträchtigen Genusses.

Die Begrüßung des heraneilenden Ballpublikums wurde heuer im Foyer von Mitgliedern des Ensembles IOIA, des Internationalen Orchesterinstitutes Attergau vorgenommen, die unter der Leitung unseres Orchestermitgliedes Christoph Koncz spielten.

Dem runden Geburtstag von Leonard Bernstein wurde nicht nur bei der Eröffnung Rechnung getragen: der „Schulgang“, zwischen Großem Saal und Gottfried-von-Einem-Saal, beherbergte diesmal eine Fotogalerie mit Ablichtungen unseres „Lennie“, dokumentare Aufnahmen der so unendlich großen und bemerkenswerten musikalischen Persönlichkeit, der unser Orchester eine Vielzahl von künstlerischen Sternstunden verdankt.

Als Ballspende erhielten die Damen diesmal eine edle Serviette mit eingesticktem philharmonischem Logo, den Herren wurde eine Dokumentation über Leonard Bernstein in Buchform dediziert.

 

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