Log in

Log in

 

My Account

Make use of the advantages of registering at www.wienerphilharmoniker.at: subscribe to various newsletters, participate in the drawing for New Year's Concert tickets and view your online purchases.

Register now

Close window

Menu Calendar

  2019  
  JUN  
M D M D F S S
M 3
T 6
F 7
S 8
S 9
M 10
T 11
W 12
T 13
F 14
S 15
T 18
W 19
F 21
S 22
S 23
M 24
T 25
W 26
T 27
F 28
S 29
S 30

Home > Orchestra : Orchestra

 

Das Philharmonische Tagebuch

Tue, 17. October 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Interna

 

Five New Members

In der Orchesterversammlung vom 04. Oktober 2017 wurden  fünf junge Orchestermitglieder in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen.

Adela Frasineanu Adela Frasineanu | + Adela Frasineanu wurde am 17. Oktober 1986 in Brasov (Kronstadt) in Rumänien geboren. Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie mit sieben Jahren an der Musikschule im thüringischen Nordhausen. In den folgenden Jahren war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und und an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Ab 2008 wechselte sie an die Universität Mozarteum Salzburg, wo sie von Prof. Igor Ozim unterrichtet wurde und im Januar 2011 ihr Bachelorstudium mit Auszeichnung abschloss. Es folgte ein Masterstudium bei Prof. Benjamin Schmid, ebenfalls in Salzburg, sowie zahlreiche Meisterkurse u.a. bei den Professoren Wolfgang Marschner, Zakhar Bron, Roman Nodel, Rainer Kussmaul, Ana Chumachenco und dem Artemis-Quartett.

Die junge Geigerin erspielte sich zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie 2004 sowohl in der Solo- als auch in der Kammermusikwertung einen ersten Preis. Im gleichen Jahr errang sie einen ebensolchen ersten Preis beim internationalen Wettbewerb für Violine „Königin Sophie Charlotte“ in Mirow in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihrem Klaviertrio „Pia Vioce“ erhielt sie 2005 beim Deutsche Bahn Wettbewerb für junge Musiker und beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Interlaken, Schweiz, jeweils einen ersten Preis. Im Jahr 2009 wurde sie beim 16. Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach ebenfalls mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Konzerttourneen mit Kammermusikensembles führten Adela Frasineanu in viele Länder Europas, nach Japan, China und auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa 2 quer durch die Südsee von Tahiti bis nach Auckland. Orchestererfahrung gewann sie beim Gustav Mahler Jugendorchester, der Camerata Salzburg, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg, den Wiener Symphonikern und dem Gewandhausorchester Leipzig. Seit September 2014 ist Adela Mitglied der Zweiten Geigengruppe im Orchester der Wiener Staatsoper.

Tilman Kühn ©  Andres Kilger Tilman Kühn | + Tilman Kühn wurde am 29. 11. 1986 in Berlin in eine Musikerfamilie hinein geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht. Zehnjährig wurde er in die Violinklasse von Prof. Johannes Kittel als Jungstudent der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin aufgenommen, wo er dann später auch sein reguläres Studium im Fach Violine begann. 

Nachdem er neben dem Violinstudium auch häufiger auf der Viola konzertierte, entschied er, sich ganz auf die Viola zu konzentrieren und erhielt Unterricht bei Prof. Ditte Leser, ebenfalls an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Im Jahr 2009 wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und gehörte dort der Viola-Klasse von unserem Orchestermitglied in Ruhe, Prof. Hans Peter Ochsenhofer, an.

Tilman Kühn wirkte bei verschiedenen CD-Aufnahmen und Rundfunk-Produktionen, z.B. des ORF, mit. 

Er konzertiert regelmäßig bei Festivals im In- und Ausland, wie zum Beispiel dem Schleswig Holstein Festival und den Salzburger Festspielen und pflegt neben dem Orchesterspiel eine rege Kammermusiktätigkeit. 

Seit Beginn der Spielzeit 2014/15 ist Tilman Kühn nach absolviertem Probespiel Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper.

*

Benjamin Morrison Benjamin Morrison | + Der Geiger Benjamin Morrison, geboren am 13. Juli 1986 in Christchurch, Neuseeland, unser erstes Orchestermitglied aus diesem Land, erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren bei seinem Vater bevor er bei Vesa-Matti Leppanen, dem Konzertmeister des New Zealand Symphony Orchesters, zu studieren begann. Nach zahlreichen Erfolgen in Neuseeland, wie dem ersten Preis beim Nationalen Kammermusik-Wettbewerb, dem ersten Preis bei der „National Concerto Competition“ und nach drei Jahren als Konzertmeister des National Youth Orchestras, als auch reger solistischer Konzerttätigkeit mit Orchestern wie dem New Zealand Symphony Orchester, zog es Benjamin nach Österreich. Hier setzte er seine Studien beim bekannten Violinpädagogen Professor Yair Kless an der Kunstuniversität Graz fort. Er schloss sein Masterstudium im Fach Violine mit Auszeichnung ab und absolviert momentan das Kammermusik Master Studium bei Professor Chia Chou und Professor Stefan Goerner. 

Im August 2010 trat Benjamin Morrison nach strenger Auslese im renommierten Preisträgerkonzert der Internationalen Sommerakademie Salzburg im großen Saal des Mozarteums auf und trug als Repräsentant der Grazer Kunstuniversität Shostakovichs Violinkonzert vor. Benjamin war auch bei internationalen Wettbewerben als Preisträger erfolgreich, wie beim Internationalen Michael Hill Violin Wettbewerb im Jahr 2011. Er ist außerdem Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now!“ und erhielt 2011 das Begabtenstipendium der Stadt Graz.

Nach seinem im Mai 2014 gewonnenem Probespiel ist Benjamin seit September 2014 an der Wiener Staatsoper engagiert. Daneben übernimmt er auch Führungspositionen in kleineren Ensembles wie zum Beispiel als Konzertmeister des Kammerorchesters „Con Fuoco“. Sein Erfolg zeigt sich auch im Bereich der Kammermusik: Sein Klaviertrio, das 2009 gegründete „Morrison-Trio“, war Finalist des „Internationalen Schubert Wettbewerbs“ und 2013 Gewinner des Sonderpreises des 20. Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs in Pörtschach. Das Trio gewann 2012 den ersten Preis beim Wettbewerb der „Martha Debelli Stiftung“ in Graz und 2011 den dritten Preis beim österreichischen Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“. Neben Auftritten in Europa stand 2014 eine Tournee nach China am Konzertkalender des Morrison-Trios. In Oktober 2014 bekamm das Trio den Würdigungspreis der Kunstuniversität Graz.

*

David Pennetzdorfer David Pennetzdorfer | + David Pennetzdorfer kam am 12. Jänner 1984 in Vöcklabruck zur Welt. er erhielt seinen ersten Musikunterricht im Alter von 5 Jahren an der dortigen Landesmusikschule bei Elisabeth Hirsch in Blockflöte, ab dem zehnten Lebensjahr lernte er zusätzlich Violoncello bei Norbert Prammer. Mit 14 Jahren wurde er als Vorbereitungsstudent in die Klasse von Heidi Litschauer am Mozarteum Salzburg aufgenommen, nach der Reifeprüfung absolvierte er sein ordentliches Studium an der Wiener Musikuniversität bei Reinhard Latzko. Von 2009 bis 2012 studierte er zusätzlich Dirigieren bei Prof. Georg Mark an der damaligen Konservatorium Privatuniversität Wien.

Als Solist und Kammermusiker erspielte er sich zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. den Solistenpreis bei „Gradus ad Parnassum“ sowie Sonderpreise beim Lutoslawski-Wettbewerb in Warschau und beim Internationalen Haydn-Wettbewerb in Wien.

Als Cello-Solist ist David Pennetzdorfer u.a. mit folgenden Orchestern aufgetreten: Bruckner Orchester, Haydn Orchester Bozen, Leipziger Concert, Wiener Konzertvereinigung, Webern Sinfonietta, Camerata UNAB Santiago de Chile, Philharmonisches Orchester Bad Reichenhall. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Ernst Kovacic, Ingo Ingensand, Helmut Zehetner und Marcello Panni zusammen.

2007 gründete er mit der Geigerin Saskia Roczek und der Pianistin Dianne Baar das Lichtental Trio. Das Ensemble ist regelmäßiger Gast in den großen Wiener Konzerthäusern und war darüber hinaus in ganz Österreich sowie in mehreren Ländern Europas und in Asien zu hören.

Nach gewonnenem Probespiel ist David Pennetzdorfer seit September 2014  Mitglied im Orchester der Wiener Staatsoper. Schon davor war er unter anderem als Solocellist im Orchester Wiener Akademie und als ständiger Substitut in der Wiener Staatsoper tätig. 2017 wurde David Pennetzdorfer von den Wiener Philharmonikern mit der Leitung des Internationalen Orchesterinstituts Attergau betraut.

*

Alexandr Sorokow Alexandr Sorokow | + Alexandr Sorokow ist gebürtiger Moskauer, er kam dort am 3. Oktober 1985 zur Welt. Er erhielt seinen ersten Violinunterricht schon im Alter von vier Jahren von seiner Mutter Prof. Marina Sorokowa. Nach der Übersiedlung der Familie nach Wien (1991) war er ab 1993 Schüler der Vorbereitungsklasse von Frau Prof. Dora Schwarzberg an der Universität für Musik in Wien, von 2002 - 2003 als ordentlicher Student. Sein 2003 an der Hocchschule für Musik und Theater in Zürich fortgesetztes Studium in der Klasse von Prof. Zakhar Bron schloss er im Jahr 2010 mit Auszeichnung ab. Im Oktober 2011 begann Alexander sein postgraduales Studium in der Klasse von Prof. Gerhard Schulz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Alexander Sorokow kann mehrere Wettbewerbsteilnahmen und daraus resultierende Auszeichnungen aufzeigen, so beim Internationalen Wettbewerb in Stresa, Italien, 1996 (erster Preis und Grand Prix), beim Wettbewerb H. Wieniawski in Lublin, 2003 (erster Preis) und bei der International Violin Competition Valsesia Musica, 2007 (erster Preis).

Solistisch aufgetreten ist Alexander Sorokow erstmalig mit dem Violinkonzert von Paganini 2010 in der Züricher Tonhalle; weiters war er u.a. mit dem Orchestra del Teatro Regio Parma, dem kroatischen Rundfunk Symphonieorchester, den Moskauer Virtuosen, den Slowakischen Philharmonikern, dem Zürcher Kammerorchester, dem Symphonieorchester des Meininger Theaters, dem Philharmonischem Staatsorchester von Bacau (Rumänien), Collegium Noricum Nürnberg und anderen zu hören. Es folgten Konzertauftritte in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Konzerthaus, dem Auditorium Paganini in Parma, der Tonhalle in Zürich, dem Großen Saal des Moskauer Konservatorium, dem Konzertsaal Vatroslav Lisinski in Zagreb, der Philharmonie in Lublin.

Nach einem erfolgreichen Probespiel im Radio Symphonieorchester RSO Wien spielte er dort ab Oktober 2011 in der Gruppe der ersten Geige, bis er das Probespiel für die Wiener Staatsoper im Jahr 2013 gewann, wo er im September 2014 sein Engagement antrat.

 

Tags

© 2019 Wiener Philharmoniker RD00155D581F71