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Startseite > Ödön Rácz : Mitglieder > Ödön Rácz

Kontrabass

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Ödön Rácz

Kontrabass

Geburtsort: Budapest
Eingetreten in das Orchester der Wiener Staatsoper: 2004
Eingetreten in den Verein der Wiener Philharmoniker: 2008

Ödön Rácz wurde am 6. September 1981 in Budapest geboren und lernte bereits im Alter von neun Jahren an der staatlichen Grundschule Kontrabass. 1994 bestritt er an der Musikakademie Budapest sein erstes öffentliches Solokonzert und setzte hierauf sein Studium am Musikkonservatorium St. Stephan bei Gergely Járdanyi, einem Schüler Ludwig Streichers, fort. 2001 wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er in die Klasse von Alois Posch aufgenommen wurde.

Nach einem erfolgreich abgelegten Probespiel trat Ödön Rácz am 1. September 2004 seinen Dienst als Mitglied der Kontrabassgruppe des Orchesters der Wiener Staatsoper an. Seit 2009 ist er Solo-Kontrabassist der Wiener Philharmoniker und des Orchesters der Wiener Staatsoper. Daneben trat Ödön Rácz als Solist mit dem Münchener Kammerorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie mit dem George-Enescu-Sinfonieorchester Bukarest und dem Ungarischen Virtuosen-Kammerorchester (Hungarian Virtuosi) auf. Solistische und kammermusikalische Auftritte in Europa, Brasilien, China, Korea und Japan.

Beim Neujahrskonzert 2012 trat er im Rahmen des Ensembles „The Philharmonics“, dessen Gründungsmitglied er ist, im Pausenfilm der weltweiten Fernsehübertragung (40 Millionen Zuseher) als Solist in Rimsky-Korsakovs „Hummelflug“ auf.

Bereits in früher Jugend war Ödön Rácz Gewinner bzw. Preisträger mehrerer Wettbewerbe, etwa jenes des Ungarischen Fernsehens (1996), im Rahmen des „10th Eurovision Young Musicians“ (Bergen/Norwegen 2000) oder beim Internationalen Johann-Prunner-Wettbewerb (Bukarest 2002), und errang schließlich beim renommierten ARD-Wettbewerb den dritten Preis (München 2003). Zudem konnte er 2000 den „Fünf Olympische Ringe“-Preis des Landeskünstlerischen Institutes Budapest gewinnen.

Nachdem schon im Jahre 1997 im Lamati-Verlag seine erste Platte mit Werken von Giovanni Bottesini, Johann Matthias Sperger und Hans Fryba erschienen war, spielte er 2003 für Hungaroton das Doppelkonzert von Bottesini ein.

2013 erschien bei Gramola die CD „Double Bass Fantasy“ (Bestellnummer 98935), die von der Kritik einhellig gepriesen wurde: „Technische Perfektion und grundmusikalischer Zugriff machen das ungelenke Image des Rieseninstruments vergessen: Ödön Rácz beweist mit Opernparaphrasen von Giovanni Bottesini, dass Belcanto Marke Donizetti oder Bellini im tiefsten Register möglich ist“ (Wilhelm Sinkovicz, Die Presse, 01.03.2013), „… einfach unfassbar gut … Ein pures Hörvergnügen“ – Höchstwertung 5 Punkte (Peter Jarolin, Kurier, 17.02.2013), „… Dabei imitiert Rácz mit seinem Kontrabass bei der Lucia-Stimme genial den leicht heulenden Wahnsinnston der original vorkommenden Glasharmonika (…) Samtig satt klingt das Mosé-Gebet, und die wild herum fliegende Hummel scheint sich zum Schluss gar zu ‚derrennen‘, mit einem Rums …“ (Dorothea Zweipfennig, Der neue Merker, Februar 2013), „Mit einem virtuosen ‚Hummelflug‘ stellt der Ungar Ödön Rácz seine stupende Virtuosität unter Beweis. Der Solokontrabassist der Wiener Philharmoniker vermag sein unhandliches Instrument aber auch singen zu lassen, verzaubert mit elegischen Belcanto-Kantilenen in den Bearbeitungen von Bottesini und Paganini“ (Ernst Naredi-Rainer, Kleine Zeitung, 17.02.2013), und „… Klanglich zieht er alle Register von kernig bis lyrisch und von ätherisch bis sonor. Ob virtuose Läufe oder Doppelgriffe – keine technische Herausforderung bringt den Musiker, der aus Budapest stammt, in Verlegenheit. Seine Intonation ist stets perfekt, und seine Spielfreude macht diese CD zum Genuss. Gern mehr!“ (Reagenz, Leipzig, Klassik-Blog Ouverture, http://ich-habe-gehoert.blogspot.co.at/ 27.05.2013).  

Ödön Rácz gibt regelmäßig Meisterkurse in Italien, Ungarn, Japan, Taiwan, Schanghai – und im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Rácz spielt einen Kontrabass von Michael Ignatius Stadlmann (Wien, 1781).

Weitere Informationen

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