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Das Philharmonische Tagebuch

Ehrungen 2011

Sa, 01. Oktober 2011

Ehrungen

 

Ehrenmitgliedschaft für Riccardo Muti

Riccardo Muti
Foto: Jeannette Handler

Im Rahmen einer von den Salzburger Festspielen und den Wiener Philharmonikern veranstalteten Feierstunde im Festspielhaus anläßlich des 70. Geburtstages von Riccardo Muti am 28. Juli 2011 wurde dem italienischen Dirigenten die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Philharmoniker verliehen. Die Zusammenarbeit unseres Orchesters mit dem Künstler, die vor vierzig Jahren mit einer Produktion von Gaetano Donizettis „Don Pasquale" in Salzburg begann und seither ohne Unterbrechung fortgeführt wurde, weist neben mittlerweile 26 Philharmonischen Abonnementkonzerten seit 1975 und neun weiteren Opernproduktionen  („Così fan tutte", „La clemenza di Tito", „Don Giovanni", „La Traviata", „Die Zauberflöte", „Moïse et Pharaon", „Otello", „Orfeo ed Euridice", „Macbeth") bzw. 73 Konzerten in Salzburg eine Vielzahl an Tourneen, Opernabenden, TV-Konzerten und Tonaufnahmen auf.

Besondere Höhepunkte des gemeinsamen Weges bilden die Aufführung des Mozart-Requiems im Salzburger Dom für Herbert von Karajan (1989), die Gedenkfeier für Leonard Bernstein in Wien (1990), die Galakonzerte „150 Jahre Wiener Philharmoniker" (1992), „125 Jahre Musikvereinsgebäude Wien" (1995) und „850 Jahre Wiener Stephansdom" (1997). Es gab ferner drei „Wiener Philharmoniker-Wochen in Japan" in den Jahren 1999, 2005, 2008 (zu denen noch die Japantournee des Jahres 1975 kommt) und vier „Wiener Philharmoniker-Wochen in New York" (1994, 1998, 1999, 2006), Aufführungen von Mozarts „Così fan tutte", „Don Giovanni" und „Le nozze di Figaro" in Ravenna (1996, 1999, 2002), die Neujahrskonzerte 1993, 1997, 2000 und 2004, die Wiedergabe des Verdi-Requiems in der Wiener Staatsoper anläßlich des Verdi-Jahres 2001, die unvergeßliche Aufführung von Hector Berlioz' „Lélio ou Le retour à la vie" (mit Gérard Depardieu als Sprecher) bei den Salzburger Festspielen 2007 oder des Verdi-Requiems im heurigen Festspielsommer.

In den bisherigen vierzig gemeinsamen Jahren avancierte Riccardo Muti zu einem der wichtigsten Dirigenten in der Geschichte unseres Orchesters, indem er wesentlich zur Weiterführung jener philharmonischen Spielweise beitrug, mit der er als dreißigjähriger Dirigent konfrontiert wurde. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Wiener Philharmoniker ist daher die logische Würdigung seiner künstlerischen Verdienste, zu denen auch die enge freundschaftliche Verbindung mit unserem Orchester kommt. Bei der Überreichung der von Professor Otto Stefferl gestalteten Ehrenurkunde, der neben Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler auch Staatsoperndirektor Dominique Meyer beiwohnte, übernahm einer von Riccardo Mutis ältesten Wegbegleitern die musikalische Gestaltung: Konzertmeister Rainer Küchl, der am 1. Jänner 1971 sein Engagement antrat, spielte mit Eckhard Seifert, Heinrich Koll und Gerhard Iberer „Largo e sostenuto" sowie „Finale. Presto" aus dem Streichquartett in Es-Dur, Hob. III:38, von Joseph Haydn, jenem Meister, dessen Werk sich Riccardo Muti mit besonderer Anteilnahme widmet.

 

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