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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2011

Mi, 12. Oktober 2011

Interna

 

Ableben von Professor Robert Scheiwein

Prof. Robert Scheiwein

Am 29. Juli 2011 verstarb in Wien Solocellist Professor Robert Scheiwein, eine der markantesten Persönlichkeiten in der Geschichte der Wiener Philharmoniker. Geboren am 26. Mai 1935 in Wien, begann er im Alter von neun Jahren mit dem Cellostudium bei Frieda Litschauer-Krause und setzte es bei Nikolaus Hübner am Konservatorium der Stadt Wien fort. 1957 erhielt er ein Engagement im Volksopernorchester, wo er 1959 zum Solocellisten aufstieg, bereits ein Jahr später, am 1. September 1960, wurde er als Solocellist der Wiener Staatsoper verpflichtet. Mit 1. November 1962 erfolgte seine Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker, ab 1966 gehörte er auch der Hofmusikkapelle an. Am 1. September 1997 beendete er mit dem Übertritt in den dauernden Ruhestand seine große Laufbahn.

Neben dem Orchester feierte Robert Scheiwein mit dem „Jungen Wiener Trio" sowie mit dem „Boskovsky"- bzw. „Weller-Quartett" größte Erfolge im In- und Ausland. Als philharmonischer Solocellist setzte er dauerhafte Maßstäbe. Seine künstlerische Autorität war ebenso unbestritten wie seine Führungsqualitäten, das „Doppelkonzert" für Violine und Violoncello von Johannes Brahms, das er 1975 unter der Leitung von Riccardo Muti mit Rainer Küchl zur Aufführung brachte, bleibt allen, die es miterleben konnten, in ebenso prägender Erinnerung wie das Solo in Richard Strauss' „Frau ohne Schatten": „Er war ein Philharmoniker mit Leib und Seele – und starb am Abend der Premiere einer Oper, die er selbst oft legendär mitgestaltet hat", titelte „Die Presse" vom 1. August 2011 den Nachruf. Im unablässigen Bestreben nach künstlerischer Perfektion scheute Robert Scheiwein keine Mühe und auch keine Konfrontation und leistete damit einen bleibenden Beitrag zum musikalischen Erscheinungsbild unserer Vereinigung.

Clemens Hellsberg:
Abschied von Robert Scheiwein

 

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