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Das Philharmonische Tagebuch

Mi, 21. März 2012

Aktivitäten

 

Jubiläumskonzerte mit Lorin Maazel

Am 21 . Februar 2012 begaben sich die Wiener Philharmoniker auf eine ausgedehnte Gastspielreise nach Skandinavien und in die Vereinigten Staaten von Amerika, die einem großen Jubiläum galt: Am 19./ 20. Mai 1962 war der damals 32jährige Lorin Maazel für Herbert von Karajan eingesprungen und hatte im letzten Abonnementkonzert der Saison Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie in g-Moll, KV 550, sowie "Prelude a I'apres-midi d'un Faune" und "La Mer" von Claude Debussy dirigiert. Seither leitete er 76 weitere Abonnementkonzerte und drei Philharmonische Soireen, dazu 235 Konzerte im In- und Ausland sowie 86 Opernaufführungen bei den Salzburger Festspielen. Das "Goldene Jubiläum" der Zusammenarbeit wurde mit einer Philharmonischen Feierstunde am 18. Februar, dem VII. Abonnementkonzert (18./19. Februar) und mit einer großen "Jubiläumstournee" gefeiert, deren Abschluß die vierundzwanzigste "Wiener-Philharmoniker-Woche in New York" bildete.

Die Programme dieser Reise waren repräsentative Exzerpte der gemeinsamen Tätigkeit. Den Beginn machten zwei Konzerte in Oslo und Stockholm (21. /22. Februar), bei denen Mozarts "große" g-Moll-Symphonie und "Der Ring ohne Worte", also die von Lorin Maazel verfaßte Synthesis von Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", aufgeführt wurden. Dem Konzert in Stockholm folgte eine schockierende Nachricht: Lorin Maazel mußte die Auftritte in Helsinki, Kopenhagen und Aalborg (24. bis 26. Februar), für die einmal das Mozart-Wagner-Programm sowie zweimal die Symphonien Nr. 7 in C-Dur, Nr. 5 in Es-Dur und Nr. 1 in e-Moll von Jean Sibelius vorgesehen waren, absagen und sich in ein Spital in den USA begeben. Innerhalb weniger Stunden gelang es Geschäftsführer Univ.-Prof. DI Dr. Dieter Flury, mit Hilfe der Agentur Askonas Holt die Konzerte zu retten: Der 47jährige finnische Dirigent Sakari Oramo - dessen Ernennung zum neuen Künstlerischen Leiter des BBC Orchestra London übrigens just am 24. Februar 2012 bekanntgegeben wurde - sprang kurzfristig ein und dirigierte mit lediglich einer Verständigungsprobe dreimal das Sibelius-Programm (Zugabe: Johann Strauß, "Tritsch-Tratsch." Polka schnell, op. 214).

In Amerika kehrte unser Ehrenmitglied Lorin Maazel zu uns zurück und leitete die vorgesehenen vier Konzerte mit derselben Souveränität, welche Orchester und Publikum weltweit seit Jahrzehnten fasziniert. Am 29. Februar wurden im Kennedy Center in Washington, wo wir zuletzt 2003 mit Nikolaus Harnoncourt gastierten, Mozarts "Figaro"-Ouvertüre und g-Moll-Symphonie, die "Erste" von Sibelius und die .Rosenkavalier-Suite" von Richard Strauss bzw, als Zugabe der "Donauwalzer" gespielt. Die vierundzwanzigste "Wiener-Philharmoniker­Woche in New York" fand von 2. bis 4. März statt und umfaßte - wie in beinahe allen Jahren - drei verschiedene Programme: die Sibelius-Symphonien, die oben beschriebenen Werke von Mozart und Wagner sowie ein ausschließlich Richard Strauss und Johann Strauß gewidmetes Konzert: "Tod und Verklärung" und "Rosenkavalier-Suite" folgten nach der Pause "Fledermaus"-Ouvertüre, Secunden-Polka, op. 258, Kaiser-Walzer, op. 437, Csárdás aus "Die Fledermaus", "Tritsch-Tratsch"-Polka sowie .Donauwalzer''. "Perpetuum mobile", op. 257, und die Schnellpolka "Éljen a Magyar!", op. 332, beschlossen als Zugaben das Abschlußkonzert der diesjährigen "Wiener-Philharmoniker-Woche in New York".

 

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