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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2014

Di, 09. Dezember 2014

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

25 Jahre „Wiener Philharmoniker“

Der Goldpreis im Verfall!! – Der Goldpreis im Aufwind?! – Vor 25 Jahren hat die vormals „Hauptmünzamt“ genannte Prägestätte für österreichische Münzen am Heumarkt in Wien-Landstraße mit einem neuen „Zahlungsmittel“ zu operieren begonnen. Die Goldmünzenserie „Wiener Philharmoniker“ setzte damals zu ihrem legendären Verkaufserfolg an und ist seither international zu einem Anliegen für die Anleger geworden. In der Eigendarstellung von der „Münze Österreich AG“ (seit 1. Jänner 1989 Tochtergesellschaft der Österreichischen Nationalbank) „gehört auch der Goldene Wiener Philharmoniker zu den Produkten mit Weltbedeutung. Diese Münze hat den erfolgreichen Verlauf der Unternehmensgeschichte ganz entscheidend beeinflusst. Sie ist eine der weltweit gefragtesten Prägungen aus reinem Gold.“

Deshalb hatte man am Donnerstag, dem 30. Oktober 2014, um 12.00 Uhr zu einem Festakt in den Brahmssaal des Wiener Musikvereins gebeten: Die Redner bei dieser Veranstaltung waren für die Begrüßung der Generaldirektor der Münze Österreich AG, Mag. Gerhard Starsich, nach ihm der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny, und sodann der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Andreas Großbauer. Von diesem wurde ein Postulat aufgestellt, das als Wertvorstellung sowohl auf Namensgeber wie Münzprodukt anzuwenden wäre:

… strebt nach höchster Qualität,
… steht gleichermaßen für Tradition und Innovation sowie für Perfektion,
… hat eine spezielle Strahlkraft,
… ein ausgeprägtes Profil,
… und wird von Menschen auf der ganzen Welt geschätzt.“

Ebenso sollte freilich bei der Motivwahl auf die „Heimat“ der Wiener Philharmoniker hingewiesen werden, wie sie sich verso auf den Münzen in Gestalt des Orgelprospektes des Großen Musikvereinssaals präsentiert.

Im weiteren Verlauf kamen Grußworte des in Peking weilenden Altvorstandes Prof. Dr. Clemens Hellsberg zur Verlesung: 
„Als einem der ,Geburtshelfer‘ des ,Philharmonikers‘ lag und liegt mir das Schicksal ,unserer‘ Münze ganz besonders am Herzen, dieses Meisterwerks von Thomas Pesendorfer, welches durch seine zeitlose Schönheit und Eleganz ebenso besticht wie durch die detailgetreue Wiedergabe der Instrumente und stets den Eindruck eines Kunstwerks vermittelt.“

Ein kurzer Blick auf die Historie der ökonomischen Statistik spricht Bände: Bereits im Juli 1990 war eine Million Stück des „Wiener Philharmonikers“ verkauft, und mit 700.000 Unzen (etwa 23 Tonnen) hatte die Münze damals 22 Prozent des Weltmarktes inne, was den dritten Platz hinter Kanadas „Maple Leaf“ und dem amerikanischen „Eagle“ bedeutete. Darauf folgte eine als sagenhaft zu bezeichnende Entwicklung: Ausgerechnet 1992, im Jahr der Feier des 150jährigen Bestehens der Wiener Philharmoniker, erreichte die Münze Österreich mit ihrem liebsten Goldkind einen Weltmarktanteil von 39 Prozent und damit den ersten Platz.

Dankbar wurde ebenfalls erwähnt, dass das jährliche frei zugängliche Sommernachtskonzert in Schönbrunn sowohl von Münze Österreich AG wie auch von der Konzernmutter Österreichische Nationalbank mit einer sehr großzügigen Unterstützung ausgestattet wurde. Das ist eine das Orchester sehr beglückende Hilfebei der Planung und Vorbereitung dieses Konzerts. Es sind ja tatsächlich wirklich große Aufwendungen für die Beschallung und Beleuchtung wie auch die behutsame Umgestaltung des Schloßparks, primär einer historischen Gartenanlage, zu einem Konzertraum vonnöten.

Musikalisch umrahmt wurde das festliche Geschehen im Brahmssaal von zwei Ensembles des Orchesters: Gotthard Eder, Hans Peter Schuh und Gerhard Berndl (dieser vom Bühnenorchester der Staatsoper), Trompete, Wolfgang Strasser (Orchester der Wiener Staatsoper), Johannes Ettlinger (Bühnenorchester der Staatsoper) und Karl Jeitler, Posaune, sowie Christoph Gigler, Tuba, spielten einleitend die „Festmusik“ von Karl Pilss und dann die „Fanfare“ des ehemaligen Philharmonikers Karl Rosner. Das „Schubert Quintett“ bestehend aus den Philharmonikern Kirill Kobantschenko, Violine, Michael Strasser, Viola, Wolfgang Härtel, Cello und Bartek Sikorski, Kontrabass spielte als Schlußpunkt zusammen mit dem Pianisten Gottlieb Wallisch das „Forellenquintett“ in A-Dur op. posth. 114 D 667 von Franz Schubert.

Es muss aber auch gesagt sein, dass sich die Wiener Philharmoniker zwar allemal mit größten Bemühungen um gediegenes Spiel und edle Interpretation einsetzen; damit aber leider keinerlei Einfluß auf die Wertbestimmung von Goldmünzen nehmen können, die eben nicht an einen Konzerterfolg kursgebunden sind …



 

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