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Das Philharmonische Tagebuch

Di, 09. Dezember 2014

Prof. Reinhard Öhlberger

Aktivitäten

 

Konzerte mit Ingo Metzmacher in Rom und St. Pölten

Das erste Abonnementkonzert mit Ingo Metzmacher und dem Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde erfuhr nach der Probenarbeit und vor dem Wochenendtermin zwei weitere Aufführungen: am Donnerstag, 23. Oktober wurde „Lazarus“ von Franz Schubert in Rom in der Basilika San Paolo fuori le Mura aufgeführt; die Solisten waren mit Steve Davislim, Werner Güra, Rachel Harnisch, Christiane Libor, Sophie Karthäuser und Daniel Schmutzhard zum Abonnementprogramm identisch. In korrekter Formulierung fand dieses Konzert im Vatikan statt, nachdem die Basilika (wie etwa auch die Kirchen San Giovanni in Laterano oder Santa Maria Maggiore) auf exterritorialem, der Città del Vaticano zugehörigen Boden steht. 

Die Staatsgrenzen vom weltlichen Machtbereich der Repubblica Italiana zum geistlichen des Vatikanstaates sind ja nirgends zeichenmäßig festgehalten und nur durch das Wissen um ihre Existenz erfahrbar – oder gerade noch, wenn man sich etwa im Andenkenladen von San Paolo fuori le Mura den dort angebrachten Postbriefkasten genauer besieht: Dort steht zu lesen, dass ausschließlich Poststücke mit vatikanischer Frankatur eingeworfen werden dürfen, um befördert zu werden.

Das Konzert wurde im Rahmen des „Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra“ gegeben, das 2014 zum 13. Mal veranstaltet wurde. Die eindrückliche Erhabenheit und Würde des Aufführungsortes widerzuspiegeln vermag auch das 204 Seiten starke auf edelstem Kunstdruckpapier ausgeführte, großformatige Programmbuch für das Gesamtfestival in drei Sprachen mit sowohl reicher Textausstattung als auch opulentester Bebilderung, und dafür aber auch einem knappen Kilogramm Gewicht, gestellt unter das Motto „ARS ARTEM SALVAT“ und versehen mit einem weihevollem Grußwort des Gründers und „Generalpräsidenten“ der Fondazione pro Musica e Arte Sacra, Senator Dr. h.c.mult. Hans Albert Courtial.

Von den Höhen dieser erbaulichen Kunstbetrachtung reiste man nächstentags nach Niederösterreich: dem Konzert am Freitag, dem 24. Oktober im St. Pöltener Festspielhaus auf dem Programm nunmehr auch der im darauffolgenden Abonnementkonzert dargebotene erste Teil des Konzerts mit dem „Et exspecto resurrectionem mortuorum“ von Olivier Messiaen – wohnte die Speerspitze des regionalen Musikenthusiasmus bei.



 

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