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Das Philharmonische Tagebuch

Mo, 15. Juni 2015

Prof. Reinhard Öhlberger

Aktivitäten

 

Grußbotschaft an den Eurovision Song Contest

Ein Großereignis des U-Musik-Sektors konnte auch an den Wiener Philharmoniker nicht sang- und klanglos vorbeigehen. Der Eurovision Song Contest mit seiner Hauptveranstaltung am Samstag, 23. Mai wurde in der TV-Übertragung durch eine Zuspielung gleichsam mit einer Grußbotschaft versehen. In der Kulisse des Sommernachtskonzertes, also der Konzertmuschel vor dem Neptunbrunnen des Schönbrunner Schloßparks kamen drei musikalische Kurzzitate zu Wort: der Beginn der Eurovisions-Fanfare sprich die ersten Takte des Präludium zum „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier. Unmittelbar anschließend folgte ein kurzer Teil vom Beginn der Ouvertüre zu „Le Nozze di Figaro“ von W.A. Mozart und schließlich jener Ausschnitt aus der „Ode an die Freude“ aus der Symphonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven, der zur Europa-Hymne wurde.

Alle diese drei Stücke haben den für einen solchen Zweck besonders wichtigen Vorteil, in der Originaltonart D-Dur gesetzt zu stehen, sodaß eine die Komposition immer etwas vergewaltigende Transposition nicht notwendig geworden ist. Der Kommentar des berühmt lockeren Präsentators Andi Knoll lautete daraufhin in der Absage „Zweimal im Jahr zum Zahnarzt, und einmal im Jahr zum Song Contest“, was als zarte Aufforderung zu körperlicher wie seelischer Gesundung aufzufassen wäre. (Wozu die Wiener Philharmoniker doch beigetragen haben?!) Die Bildaufnahmen entstanden während der Proben ebendort unter Bedachtnahme auf die zum Anlaß passende Sonnenuntergangsstimmung, der dazugehörige Ton war unter den optimalen akustischen Bedingungen des Großen Musikvereinssaales schon davor aufgenommen worden.

 

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